Flugreise ins Glück – oder: Halt doch einfach mal die Fresse

„Aber weißt du was, scheiss auf die Ökobilanz. Ich liebe es. Über mir der Himmel, die Weite, ich vermisse dich, du fehlst mir.“

Ich höre Stimmen…Hallo? Ist da wer? Hallo? Außerdem kann ich tote Menschen sehen, ich weiß warum da Stroh liegt und ich weiß natürlich auch, was Frauen verdammt nochmal wollen. Aber ohne mir wie Mel Gibson mit einem Heißwachsstreifen die Sackhaare auszureißen. Und noch was, eine Kleinigkeit. Das ist alles gelogen. Idiot. Ja du, dich meine ich. Jetzt halt doch mal die Fresse. Oh, es wird wieder vulgär. Seit fünf Minuten sitze ich hier und ich habe mir bestimmt schon zwölfmal vorgestellt, wie jemand durch die Lautsprecheranlage sagt: „Herr Pimmelberger, Herr Pimmelberger, bitten kommen sie zum Gate sechs. Die Crew ist zum Einchecken bereit.“ Weiterlesen „Flugreise ins Glück – oder: Halt doch einfach mal die Fresse“

Ab durch die Mitte – oder: Warum zum Teufel schiebst du dir einen Aal in die Vagina?

„Seine Form, die Flossen, seine Struktur, alles ist nur auf Vortrieb ausgelegt. Einen Rückwärtsgang hat der Gute nicht. Und nun ja, wie soll ich es sagen, zum Wenden war dann doch nicht genug Platz.“

Er sieht irgendwie unglücklich aus. Als ob er genau wüsste, was gleich mit ihm passiert. Klar könnte man jetzt anführen, dass der kleine Wicht gleich unbewusst zum Internetstar avanciert. Quasi der nächste LeFloid. Aber ob er das überhaupt will, ist eine ganz andere Frage. Zhang Moumou ist eine chinesische Bloggerin. Und ja, ihr Name ist wirklich „Mumu“. Sie hat sich den Spitznamen „Qi Qi“ zugelegt. Das liegt ja auch auf der Hand. Aber das ist ja ihr Ding. Sie sitzt entspannt auf einer Couch. Die Kamera ist schon in Position gebracht. In Postion gebracht, heisst in diesem Fall, das Aufnahmegerät steht etwa zwei Meter von ihr entfernt und ist genau auf den Intimbereich, oder „Moumou`s Mumu“, gerichtet.

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Kurz und knackig – oder: Titten gehen immer

„Dominika, das erste Modell. Für alle, die nicht lesen können oder sich gerade einen runterholen, das ist die Dame mit lilafarbenen Bikini und weißem Helm. Sie ist Studentin und hat längst den Status der Abiturientin hinter sich gelassen. Skandal.“

*Namen, Fakten und Inhalte könnten eventuell fiktionalen Ursprungs sein…

(K)ein Witz. Diesmal nicht Spiegel Online, sondern N-TV. Der im Folgenden besprochene Artikel handelt von einem Praktikum im Atomkraftwerk. Oder besser gesagt, das Bewerbungsverfahren, um eben einen solchen Praktikumsplatz zu ergattern. Bevor ich genauer auf den Inhalt eingehe, hier noch ein paar Informationen, die so vielleicht noch nicht bekannt waren. Beziehungsweise, die sich durch den gezeigten Content in keinster Weise erschließen. Das N in dem kreativsten aller Kürzel bedeutet eigentlich Nachrichten oder News. Konnte ich auch erst nicht glauben. Viel wahrscheinlicher wäre „Null“, „Nutzlos“, „Na sowas“, „Nutten“ oder „Nackedei“ gewesen. Aber nein, das N steht für Nachrichten. Punkt. Strich drunter. Eine leichte Tendenz, wie ich zur Prinzessin Lillifee unter den Nachrichtensendern stehe, ist vermutlich schon jetzt nicht mehr ganz zu verheimlichen.

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Dieter und ich – oder: Eine Liebe im Dutzend

„…aber wahrscheinlich nicht, um ihren Lurchi zu lecken.“


Du ächzt nach Wasser. Ein kleiner Tropfen würde schon genügen. Nur ein klitzekleiner. Die Sonne brennt. Ohne Gnade fressen sich die Lichtstrahlen durch deine Oberfläche. Man sieht es dir schon an, dass du die Hitze nicht verträgst. Deine kräftige Farbe, frisch, so voller Leben entrinnt deinem ausgezerrten Körper. Dein Duft verfliegt in der trockenen, staubigen Luft. Nicht einmal Insekten sind zu sehen. Die kleinen Krabbeltierchen verstecken sich im Schatten. Energiesparen ist angesagt. Wer sich etwas für schlechte Zeiten zurückgelegt hat, kann sich glücklich schätzen.

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Momentaufnahme – oder: Hochmut kommt vor dem Fall

„Verglichen mit unseren Oberschenkeln, ist der gewaltige Bizeps aber eher ein niedlicher Salamander.“

Wir entscheiden uns für die luftige Variante. Ein schönes Wort: luftig. So leicht. Beflügelnd. Das schaffen wir jetzt auch noch. Hinter uns liegt ein langer, kräftezehrender Aufstieg. 600 Meter Fels. Stein. Eine Wand, vorher nur von den tollkühnsten und mutigsten Athleten bezwungen. Die Elite im Bergsport. Menschen, die auf Postern in Jugendzimmern hängen und für den ein oder anderen feuchten Traum deren Bewohner gesorgt haben. Und dann kommen wir. Voll im Saft. Motiviert, selbstbewusst, mit leichtem Hang zur Arroganz und keinem blassen Schimmer, was uns da genau erwartet.

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