Die Kunst des Zuhörens

„Du bist einfach ein glücklicher, kleiner Goldfisch, der friedlich und zufrieden im Aquarium des Lebens seine Bahnen zieht.“

Was kannst du eigentlich so richtig gut? Irgendwann stellt sich jeder diese Frage. Spätestens dann, wenn man irgendwie wieder etwas verbockt hat. Oder wenn jemand, den du kennst, gerade mega abgeht und seinen Traum lebt. Wenn du dir diese Frage noch nie gestellt hast, dann ist das vielleicht genau deine herausragende Fähigkeit Nummer eins. Also mach dir keinen Kopf. Du bist einfach ein glücklicher, kleiner Goldfisch, der friedlich und zufrieden im Aquarium des Lebens seine Bahnen zieht.

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Strom – oder: Ich bin Energy-Man

„Der Zorn Gottes trifft mich direkt am Glockensäckchen und schrappt die enorme Länge meines Geschlechts hinauf Richtung Spitze.“

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Wie? Das soll es jetzt schon sein? Ich spüre überhaupt nichts. Komisch. Ich drücke auf die Taste, die mit einem grünen Plus gekennzeichnet ist. Immer noch nichts. Mittlerweile zeigt das Display Stufe 49 an. Das klingt jetzt erst mal wenig. Immerhin geht die Skala bis 999. Aber der nette Herr an der Theke hat mir empfohlen, ich solle es am Anfang nicht übertreiben. Generell kann man vielleicht sagen, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin, und genau hier liegt der sprichwörtliche Hund begraben. Erneutes Drücken lässt den Wert auf 121 springen. Ich warte. Auf einmal. Der Mann mit dem Hammer. Der Blitz aus dem Himmel. Ein LKW trifft mich mit voller Fahrt.

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Dieter und ich – oder: Eine Liebe im Dutzend

„…aber wahrscheinlich nicht, um ihren Lurchi zu lecken.“


Du ächzt nach Wasser. Ein kleiner Tropfen würde schon genügen. Nur ein klitzekleiner. Die Sonne brennt. Ohne Gnade fressen sich die Lichtstrahlen durch deine Oberfläche. Man sieht es dir schon an, dass du die Hitze nicht verträgst. Deine kräftige Farbe, frisch, so voller Leben entrinnt deinem ausgezerrten Körper. Dein Duft verfliegt in der trockenen, staubigen Luft. Nicht einmal Insekten sind zu sehen. Die kleinen Krabbeltierchen verstecken sich im Schatten. Energiesparen ist angesagt. Wer sich etwas für schlechte Zeiten zurückgelegt hat, kann sich glücklich schätzen.

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Momentaufnahme – oder: Hochmut kommt vor dem Fall

„Verglichen mit unseren Oberschenkeln, ist der gewaltige Bizeps aber eher ein niedlicher Salamander.“

Wir entscheiden uns für die luftige Variante. Ein schönes Wort: luftig. So leicht. Beflügelnd. Das schaffen wir jetzt auch noch. Hinter uns liegt ein langer, kräftezehrender Aufstieg. 600 Meter Fels. Stein. Eine Wand, vorher nur von den tollkühnsten und mutigsten Athleten bezwungen. Die Elite im Bergsport. Menschen, die auf Postern in Jugendzimmern hängen und für den ein oder anderen feuchten Traum deren Bewohner gesorgt haben. Und dann kommen wir. Voll im Saft. Motiviert, selbstbewusst, mit leichtem Hang zur Arroganz und keinem blassen Schimmer, was uns da genau erwartet.

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